Die Störung betrifft zentrale Funktionen von ChatGPT zugleich: Nutzer können sich nicht einloggen, keine neuen Konten anlegen und bestehende Konversationen einschließlich früherer Unterhaltungen nicht laden. Im praktischen Betrieb zeigt sich das unter anderem daran, dass die Seitenleiste in Ladeanimationen hängen bleibt.
Hinzu kommen Fehlermeldungen beim Versenden von Nachrichten. Laut Quelltext scheitern Anfragen mit dem Hinweis auf „zu viele gleichzeitige Anfragen“. Parallel dazu funktionieren auf chatgpt.com weder neue Registrierungen noch Anmeldungen zuverlässig.
Nach Angaben von OpenAI beschränkt sich der Ausfall nicht auf ChatGPT. Auch Codex, die Coding-Plattform des Unternehmens, ist von den Problemen betroffen. Darüber hinaus weist die Statusseite von OpenAI Störungen bei der API aus; dort waren bis zu zwölf API-Endpunkte als beeinträchtigt markiert.
OpenAI hat den Vorfall auf seiner Statusseite bestätigt und mitgeteilt, dass Nutzer bei den betroffenen Diensten auf Login-Probleme stoßen. Das Unternehmen erklärte außerdem, es arbeite daran, Gegenmaßnahmen umzusetzen.
Ein Update auf der Statusseite folgte laut Quelltext um 20:15 Uhr Ostküstenzeit. Zu diesem Zeitpunkt hatte OpenAI den Vorfall als identifiziert markiert, stufte ihn aber weiterhin als andauernd ein. Der Quelltext beschreibt, dass die Probleme auch in Tests zu diesem Zeitpunkt weiterhin reproduzierbar waren.
Die Störung betrifft Nutzer weltweit, einschließlich Anwendern in den USA und in Europa. Damit reicht der Ausfall über einzelne Regionen hinaus und erfasst mehrere OpenAI-Dienste parallel: ChatGPT, Codex und Teile der API-Infrastruktur.
