Atlassian veröffentlichte am Dienstag ein Security Bulletin mit Details zu 10 kritischen und 162 hoch eingestuften Schwachstellen in Drittanbieter-Abhängigkeiten. Die Fehler wurden mit neuen Sicherheitsupdates für Bamboo, Bitbucket, Confluence, Crowd, Fisheye/Crucible und Jira behoben.
Weil die anfälligen Bibliotheken in mehreren Produkten eingesetzt werden, betreffen viele der korrigierten Sicherheitsprobleme mehr als nur eine Anwendung. Insgesamt scheinen die Updates nach Angaben im Quelltext rund 109 eigenständige CVEs abzudecken.
Atlassian beschreibt ein breites Spektrum möglicher Angriffsfolgen. Bei erfolgreicher Ausnutzung könnten Angreifer Remotecodeausführung, Denial-of-Service, Informationsdiebstahl, Man-in-the-Middle-Angriffe, die Umgehung von Authentifizierung, Server-Side Request Forgery und weitere Angriffstypen erreichen.
Splunk kündigte am Mittwoch Patches für mindestens 150 Schwachstellen in Splunk Enterprise, SOAR, Universal Forwarder sowie zugehörigen Apps und Plug-ins an. Dazu zählen auch Probleme in Drittanbieter-Bibliotheken. Nach Angaben von Splunk sind Dutzende dieser Lücken als kritisch oder hoch eingestuft, einige davon verdienten besondere Aufmerksamkeit.
Für Splunk Enterprise wurden die Versionen 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 bereitgestellt. Diese Updates beheben 60 Schwachstellen, darunter drei mit einer kritischen Einstufung. Zusätzlich wurden in den im Produkt enthaltenen Drittanbieter-Paketen mindestens zwei Dutzend Sicherheitsprobleme beseitigt, darunter ebenfalls kritische Lücken.
Weitere kritische Fehler korrigierte Splunk mit neuen Versionen mehrerer Apps und Add-ons. Genannt werden dabei AI Toolkit, Connect for Kafka, die MCP Server app und On-Call. Auch in Splunk SOAR wurden kritische Schwachstellen behoben; außerdem beseitigte Splunk dort mehrere Fehler in Drittanbieter-Abhängigkeiten.
Darüber hinaus veröffentlichte das Unternehmen Enterprise Security in Version 8.6.1 mit Patches für zwei hoch eingestufte Schwachstellen. Aktualisierte SOAR Connectors beheben 17 Lücken mit mittlerer und niedriger Schwere. Für Universal Forwarder erschien zudem ein Update, das drei Schwachstellen mittlerer Schwere in OpenSSL schließt.
