Bold Security verfolgt nach eigener Darstellung das Ziel, Sicherheitsüberwachung von einem passiven in einen aktiven Schutz zu überführen. Dazu führt das Unternehmen KI direkt auf den Endgeräten aus und konzentriert sich darauf, das Handeln von Nutzern und KI-Werkzeugen auf diesen Geräten nachzuvollziehen, um unmittelbar einzugreifen.
Die eigens entwickelten KI-Modelle des Anbieters sollen das Nutzerverhalten, die jeweils verarbeiteten Daten und den geschäftlichen Kontext erfassen können. Auf dieser Grundlage will Bold Risiken erkennen und Vorfälle in Echtzeit verhindern. Da die KI direkt auf den Geräten läuft, ermöglicht die Lösung laut Unternehmen eine Verhaltensüberwachung, eine Datenklassifizierung in Echtzeit sowie die Durchsetzung von Richtlinien ohne Verzögerung.
Der Ansatz biete zudem Datenschutz als Voreinstellung: Alle Daten würden lokal analysiert, niemals zum Training der KI-Modelle von Bold verwendet, und die Speicherung von Beweismaterial liege in der Kontrolle des Kunden.
Die Plattform wird bereits von großen Unternehmen in den USA eingesetzt. Mit dem frischen Kapital will Bold die KI-Fähigkeiten seiner Plattform langfristig weiterentwickeln, um Risiken in modernen Unternehmensumgebungen zu begegnen, und zugleich die Markteinführung beschleunigen, um international zu wachsen.
Jeff Simon, CISO von Shutterfly, verwies auf die Herausforderung, Nutzer zu schützen, ohne sie auszubremsen. Da KI Teil der täglichen Arbeitsabläufe werde, helfe Bold dabei, Sicherheit wirksam und zugleich unaufdringlich anzuwenden, sodass Teams ihr Tempo halten könnten, ohne neue Risiken zu schaffen.
