WhatsApp baut die Anmeldung ohne Passwort weiter aus: Künftig lassen sich einem einzigen Konto mehrere Passkeys zuordnen. Meta begründet den Schritt damit, dass viele Menschen parallel iOS- und Android-Geräte nutzen und sich auf allen davon mit dem phishing-resistenten Verfahren anmelden können sollen.

Nach Angaben des Unternehmens loggen sich bereits mehr als eine Milliarde Menschen per Passkey bei WhatsApp ein. Eingeführt wurde die Unterstützung zuerst im Oktober 2023 unter Android, Anfang 2024 folgte iOS. Im Juni 2025 hatte Meta Passkeys außerdem in die Facebook-Anmeldung integriert. Die eigenen Schlüssel finden Nutzer unter Einstellungen > Account > Passkeys.

Die zweite Neuerung betrifft die Zwei-Schritt-Verifizierung. Diese diente bislang als zusätzliche Schutzschicht, die eine Kontoübernahme auch dann verhindern soll, wenn Angreifer an den Einmalcode gelangen. Bisher war dafür eine sechsstellige PIN vorgesehen.

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„Bislang war es eine sechsstellige PIN, wir haben sie nun zu einem vollständigen Passwort aufgewertet: länger, alphanumerisch und sogar mit Sonderzeichen, damit es schwerer zu erraten ist. Wer bisher ‘123456’ verwendet hat, für den ist das der Anlass zum Wechsel“, heißt es in einem Blogbeitrag, den WhatsApp gegenüber The Hacker News teilte.

Dritte Änderung: Android-Nutzer erhalten mehr Kontext zu Anrufen von Personen, die nicht in ihren Kontakten stehen. Angezeigt werden dabei unter anderem, woher der Anruf stammt, ob die anrufende Person bereits in der Kontaktliste geführt wird und ob beide Seiten gemeinsame Gruppen haben.

„Betrüger setzen auf Dringlichkeit – jetzt können Sie mit ein paar zusätzlichen Informationen kurz innehalten, bevor Sie abnehmen“, erklärte der Messenger-Dienst dazu.