Die entscheidenden Fragen sind laut Ankündigung praktischer Natur: Ist diese Schwachstelle überhaupt erreichbar? Enthält das exponierte Asset sensible Daten? Kann ein Angreifer von dort auf etwas Wichtigeres gelangen? Wer ist für das betroffene System verantwortlich? Und was sollte zuerst behoben werden?

Liegen die Antworten auf diese Fragen über verschiedene Werkzeuge und Zuständigkeiten verstreut, verlangsamen sich Untersuchungen. Diese Verzögerung wiegt schwerer, wenn Angreifer Teile der Schwachstellensuche und der Ausnutzung automatisieren können.

Das Webinar konzentriert sich auf zwei praktische Anforderungen: breite Sichtbarkeit und schnelleres Handeln. Sicherheitsteams brauchen genügend Kontext, um Risiken über Cloud-Infrastruktur, Code, Identitäten, SaaS, KI-Dienste und die Software-Lieferkette hinweg einzuordnen. Zugleich benötigen sie einen Weg, ausnutzbare Pfade zu identifizieren, verdächtige Aktivitäten zu untersuchen und Behebungsaufgaben an die richtigen Verantwortlichen zu übergeben – ohne denselben Kontext jedes Mal neu zusammensetzen zu müssen.

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Ein Experte von Wiz soll erläutern, wie Organisationen einen einheitlichen Sicherheitskontext nutzen können, um dringende Exposition von Hintergrundrauschen zu trennen, Angriffspfade zu verstehen und Sicherheits-Agenten in Untersuchungs- und Behebungsabläufe einzubinden.

Für SOC-Teams könnte das bedeuten, weniger Zeit mit dem manuellen Zusammentragen von Kontext zu verbringen. Im Schwachstellenmanagement geht es darum, zu wissen, welche Befunde unmittelbare Aufmerksamkeit verdienen. Und für Cloud- und Security-Engineering-Teams darum, Risiken mit jenen Personen und Systemen zu verbinden, die sie tatsächlich beheben können.

Erklärtes Ziel ist ausdrücklich nicht, jede Sicherheitsentscheidung zu automatisieren. Es geht darum, Verzögerungen zu beseitigen, die durch fragmentierte Werkzeuge, sich wiederholende Untersuchungsarbeit und unklare Zuständigkeiten entstehen.

Teilnehmende sollen mit einem Rahmenwerk aus der Sitzung gehen, mit dem sie beurteilen können, ob ihre bestehenden Security Operations für schnellere, KI-gestützte Angriffe gewappnet sind. Die Prüffragen dazu sind konkret: Lässt sich genug von der eigenen Umgebung einsehen, um einen Angriffspfad nachzuvollziehen? Kann rasch bestimmt werden, ob ein neues Problem etwas betrifft, das für Angreifer erreichbar ist? Und lässt sich ein bestätigtes Risiko schnell genug von der Erkennung in die Behebung überführen?

Die Kernaussage der Ankündigung: KI erhöht das Tempo, mit dem Schwachstellen gefunden und genutzt werden können. Sicherheitsteams müssten darauf mit besserem Kontext und geringerer Verzögerung antworten. Eine Registrierung für die Veranstaltung ist über die Anmeldeseite des Webinars möglich.