Loblaw meldet Datenleck: Kundennamen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern abgegriffen
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Zusammenfassung
Der kanadische Einzelhandelskonzern Loblaw hat ein Datenleck eingeräumt, nachdem Angreifer Zugriff auf Kundeninformationen erlangt hatten. Loblaw zählt zu den größten Lebensmittel- und Drogeriehändlern Kanadas, betreibt über 2.400 Filialen im Land und steht hinter Marken wie Shoppers Drug Mart, No Frills, Real Canadian Superstore und President's Choice. In einer knappen Mitteilung zum Vorfall erklärte das Unternehmen, es habe kürzlich festgestellt, dass ein "krimineller Dritter" auf grundlegende Kundendaten wie Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern zugegriffen habe. Nach Angaben von Loblaw deuten die laufenden Ermittlungen darauf hin, dass Passwörter, Gesundheitsdaten und Kreditkartendaten nicht kompromittiert wurden. Ebenso sei die Tochter PC Financial den Untersuchungen zufolge nicht von dem Vorfall betroffen. Wie viele Kunden insgesamt betroffen sind, ist bislang unklar. Zum jetzigen Zeitpunkt hat sich keine bekannte Ransomware-Gruppe zu einem Angriff auf Loblaw bekannt. Die Offenlegung fällt zeitlich mit einem Sicherheitsvorfall bei Starbucks zusammen, das gerade Hunderte Mitarbeiter über die Offenlegung ihrer persönlichen Daten informiert.
Loblaw, einer der größten Lebensmittel- und Drogeriehändler Kanadas, hat einen Datenvorfall öffentlich gemacht, bei dem Angreifer Zugang zu Kundeninformationen erlangten. Das Unternehmen betreibt landesweit mehr als 2.400 Filialen und führt Marken wie Shoppers Drug Mart, No Frills, Real Canadian Superstore und President’s Choice.
In einer kurzen Stellungnahme teilte der Konzern mit, er habe kürzlich entdeckt, dass ein “krimineller Dritter” auf grundlegende Kundendaten zugegriffen habe. Betroffen seien Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern.
Nach Darstellung von Loblaw geben die laufenden Untersuchungen Hinweise darauf, dass Passwörter, Gesundheitsdaten und Kreditkartendaten nicht abgeflossen sind. Auch die hauseigene Finanzsparte PC Financial sei den Ermittlungen zufolge nicht in den Vorfall verwickelt.
Wie viele Kundinnen und Kunden von dem Datenleck betroffen sind, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt. Ebenso hat sich bislang keine bekannte Ransomware-Gruppe zu einem Angriff auf Loblaw bekannt.
Die Offenlegung erfolgt zeitgleich zu einem weiteren Fall: Starbucks hat begonnen, Hunderte Beschäftigte über einen Sicherheitsvorfall zu informieren, bei dem persönliche Daten offengelegt wurden.