“Betterleaks ist der Nachfolger von Gitleaks. Wir lassen das “git” weg und setzen “better” davor, weil es genau das ist: besser”, erklärt Rice.

Nach eigener Darstellung entstand Betterleaks, nachdem Rice die vollständige Kontrolle über Gitleaks verloren hatte, dessen Entwicklung er vor acht Jahren begonnen hatte. Das neue Werkzeug kann Verzeichnisse, Dateien und Git-Repositories scannen und gültige Geheimnisse anhand vorgegebener oder angepasster Regeln identifizieren.

Für die kommende Version hat der Entwickler weitere Funktionen angekündigt: die Unterstützung zusätzlicher Datenquellen über Git-Repositories und Dateien hinaus, eine LLM-gestützte Analyse zur besseren Klassifizierung von Geheimnissen, zusätzliche Erkennungsfilter, den automatischen Entzug von Geheimnissen über die APIs der jeweiligen Anbieter, eine Zuordnung von Berechtigungen sowie Optimierungen bei der Leistung.

Zur Steuerung des Projekts erläutert Rice, dass Betterleaks unter der quelloffenen MIT-Lizenz steht und neben ihm selbst von drei weiteren Personen gepflegt wird, darunter Mitwirkende von der Royal Bank of Canada, Red Hat und Amazon.

Rice betont zudem, dass die Designphilosophie von Betterleaks die Nutzung durch Menschen mit der Einbindung von Arbeitsabläufen für KI-Agenten verbindet. Dazu zählen Funktionen für die Kommandozeile, die auf automatisierte Werkzeuge zugeschnitten sind, welche KI-generierten Code durchsuchen.