Microsoft hat in einem Eintrag zum Zustand der Windows-Releases eingeräumt, dass Microsoft Teams und das neue Outlook für Windows auf ARM-basierten Geräten nach dem Einspielen aktueller Sicherheitsupdates den Dienst verweigern. „Nach der Installation der Windows-Sicherheitsupdates, die am oder nach dem 11. August 2026 veröffentlicht wurden (KB5121003), starten Microsoft Teams und das neue Outlook für Windows auf ARM-basierten Geräten wie Surface Pro 11 und Surface Laptop 7 möglicherweise nicht oder werden unerwartet beendet", heißt es dort.
Die Einschränkung betrifft laut Hersteller nur Systeme mit Windows 11 24H2 oder neuer. „Vom klassischen Outlook, Word, Excel und anderen Anwendungen ist keine Betroffenheit bekannt. Das Problem tritt am wahrscheinlichsten auf neuen oder frisch aufgesetzten PCs auf, auf denen noch keine Microsoft-Store-Updates installiert wurden", so Microsoft weiter.
Eine Ursachenanalyse legt das Unternehmen nicht vor. Stattdessen verweist es auf eine vorläufige Abhilfe, die auf den ersten Blick wenig mit Kommunikations-Software zu tun hat: Betroffene sollen das Auto Super Resolution Package aktualisieren. Dieses Paket ermöglicht es nach Angaben von Microsoft, dass Copilot+-PCs mithilfe von KI unterstützte Spiele flüssiger und detailreicher darstellen.
Der Weg dorthin führt über den Microsoft Store: Unter „Downloads" lässt sich die Suche nach Updates anstoßen, benötigt wird die Version 1.0.19.0 des Auto Super Resolution Package oder eine neuere. Eine endgültige Korrektur soll mit einem künftigen Windows-Update folgen, an dem Microsoft nach eigenen Angaben bereits arbeitet.
Der Fall reiht sich in mehrere Störungen ein, die auf die August-Updates zurückgehen. Kürzlich bestätigte Microsoft, dass die .NET-Framework-Updates aus dem August in manchen Anwendungen das Drucken und den PDF-Export beeinträchtigen. Wenige Tage später begann die Verteilung eines Fixes für ein Problem, bei dem Peripheriegeräte mit eingebauter RGB-Beleuchtung Systemabstürze und Störungen beim Spielen auf Windows-11-Geräten auslösten, begleitet von Fehlermeldungen mit dem Hinweis „EXCEPTION_ACCESS_VIOLATION".
Ebenfalls kürzlich bat das Unternehmen seine Kundschaft, Warnmeldungen zu ignorieren, wonach Microsoft Defender Antivirus abgeschaltet sei — diese erscheinen nach der Installation der jüngsten Defender-Updates, ohne dass der Schutz tatsächlich deaktiviert wäre.
