Microsoft hat die Ursache des Maus-Fehlers im Vorschau-Update KB5120998 für Windows 11 eingegrenzt. Nach Angaben des Unternehmens liegt sie in Code-Komponenten, die nur in nicht-englischen Windows-Installationen zum Einsatz kommen. „Unsere Untersuchung deutet darauf hin, dass dieses Problem durch Code-Komponenten verursacht wird, die in nicht-englischen Windows-Installationen verwendet werden. In den betroffenen Gebietsschemata können diese Einstellungen nicht geladen werden, sodass stattdessen ein Standardwert verwendet wird“, heißt es in der Mitteilung im Windows-Release-Health-Dashboard vom Dienstag.

Bestätigt hatte Microsoft den Fehler bereits am Freitag, einen Tag nach der Auslieferung des Updates. In der ursprünglichen Beschreibung hieß es: „Nach der Installation der am 27. August 2026 veröffentlichten Windows-Updates (KB5120998) und späterer Versionen werden Maus-Personalisierungseinstellungen auf bestimmte Standardeinstellungen zurückgesetzt.“ Betroffen seien Zeiger und Zeigeranimationen, die in den Mauseigenschaften ausgewählt wurden.

Nutzerberichten zufolge verändern oder löschen sich die Einstellungen für den Mauszeiger nach der Installation selbsttätig. Wer davon betroffen ist, kann die vorherige Konfiguration anschließend nicht wiederherstellen.

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KB5120998 ist für Windows 11 in den Versionen 25H2 und 24H2 gedacht und bringt Verbesserungen an Startmenü, Taskleiste und Windows-Suche. Weil es sich um ein optionales Update ohne Sicherheitsinhalte handelt, wird es nur nach einem Klick auf „Herunterladen und installieren“ eingespielt. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Ist die Option aktiviert, neueste Updates zu erhalten, sobald sie verfügbar sind, installiert sich das Vorschau-Update automatisch.

Der Maus-Fehler ist nicht der einzige Nebeneffekt des Updates. Am Mittwoch bestätigte Microsoft zusätzlich, dass auf manchen Geräten nach der Installation von KB5120998 Desktop-Einstellungen verloren gehen oder zurückgesetzt werden.

Probleme rund um Maus und Eingabegeräte hat Microsoft in den vergangenen Monaten mehrfach beschäftigt. Im Oktober veröffentlichte das Unternehmen Notfall-Updates gegen einen Fehler, der die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) unbrauchbar machte, weil USB-Mäuse und -Tastaturen dort nicht mehr funktionierten. Zuletzt bestätigte Microsoft zudem, dass es einen Fehler untersucht, bei dem der Mauszeiger für manche Nutzer des klassischen Outlook verschwindet, sobald er über die Programmoberfläche bewegt wird.