Die Störung betrifft eine Reihe von Modellen der Serie Samsung Galaxy Book 4 sowie mehrere Samsung-Desktop-Geräte unter Windows 11. Microsoft nennt konkret die Modellbezeichnungen NP750XGJ, NP750XGL, NP754XGJ, NP754XFG, NP754XGK, DM500SGA, DM500TDA, DM500TGA und DM501SGA.
Auf den betroffenen Geräten konnten Nutzer Anwendungen nicht starten, nicht auf Dateien zugreifen und keine administrativen Aufgaben ausführen. In einigen Fällen scheiterten auch das Anheben von Berechtigungen, das Deinstallieren von Updates oder das Sammeln von Protokolldaten an Berechtigungsfehlern.
Nach der gemeinsamen Untersuchung mit Samsung machte Microsoft die App Samsung Galaxy Connect für die Probleme verantwortlich. “Die betroffene App Samsung Galaxy Connect wurde vorübergehend aus dem Microsoft Store entfernt, um weitere Installationen zu verhindern”, teilte Microsoft mit.
Samsung hat den Angaben zufolge eine ältere, stabile Version der App erneut veröffentlicht, um zu verhindern, dass weitere Geräte betroffen sind. Für bereits beeinträchtigte Geräte blieben die Wiederherstellungsmöglichkeiten jedoch begrenzt; Samsung prüft mit Unterstützung von Microsoft weiter mögliche Abhilfemaßnahmen.
Einen Workaround haben die beiden Unternehmen bislang nicht bereitgestellt; an einer Lösung für die betroffenen Windows-11-Geräte wird noch gearbeitet. Microsoft rät betroffenen Nutzern, sich für gerätespezifische Hilfe an Samsung zu wenden.
Unabhängig davon veröffentlichte Microsoft ein außerplanmäßiges Update (Out-of-Band-Update), das ein Sicherheitsproblem im Verwaltungswerkzeug des Routing and Remote Access Service (RRAS) behebt. Betroffen sind Windows-11-Enterprise-Geräte, die Hotpatch-Updates statt der regulären kumulativen Updates am Patchday erhalten.
