Der wichtigste Grund für die Installation ist der Sicherheitsanteil: Die kumulativen Updates enthalten die Patch-Tuesday-Korrekturen vom September 2026 und adressieren 1.000 Schwachstellen, die in den Monaten davor entdeckt wurden. Weil die Pakete als Pflichtupdates ausgeliefert werden, landen sie automatisch über Windows Update auf den Systemen; alternativ steht der manuelle Bezug über den Microsoft Update Catalog offen.

Inhaltlich ist der Funktionsumfang für 25H2 und 24H2 identisch, da beide auf derselben Codebasis aufsetzen. Für Windows 11 23H2 liefert Microsoft KB5122880 aus.

Die sichtbarste Änderung betrifft die Taskleiste. Sie lässt sich nun am unteren, oberen, linken oder rechten Bildschirmrand platzieren – einstellbar über Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste > Taskleistenverhalten > Taskleistenposition. Tooltips, Flyouts und Animationen gehen auch in den neuen Positionen von der Taskleiste aus, und die meisten Anpassungen wie das Nicht-Kombinieren von Symbolen funktionieren an allen Rändern. Das Suchfeld und die verkleinerte Taskleiste unterstützt Microsoft bislang nur oben und unten.

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Neu ist außerdem eine kleinere Taskleiste, die Symbolgröße und Höhe reduziert und dabei Start, Suche und Infobereich erreichbar hält – gedacht für Geräte mit kleinen Bildschirmen. Der Abschnitt „Taskleistenverhalten“ in den Einstellungen ist jetzt standardmäßig aufgeklappt, und das Laden des Infobereichs soll auf Geräten ohne Touchscreen zuverlässiger funktionieren.

Beim Startmenü kommen mehrere Anpassungen hinzu. Neben der bisherigen Option „Automatisch (Standard)“ lässt sich das Menü nun ausdrücklich klein oder groß darstellen. Der Bereich „Empfohlen“ heißt künftig „Zuletzt verwendet“, Name und Profilbild lassen sich ausblenden, und die Einstellungsseite wurde neu gestaltet: Pinned, Recommended und All lassen sich über eigene Schalter unabhängig ein- oder ausblenden.

Die Windows-Suche wurde übersichtlicher gestaltet. Die Startseite der Suche zeigt weniger visuelles Beiwerk und erleichtert den Rückgriff auf zuletzt gestellte Suchanfragen. Ergebnisse weisen deutlicher aus, woher sie stammen – App, Einstellung, Datei, Webergebnis oder Store-Vorschlag. Unter Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Suche lässt sich festlegen, ob Web- und Microsoft-Store-Vorschläge neben lokalen Treffern erscheinen. Zusätzlich indexiert Windows die am häufigsten genutzten Ordner automatisch, damit deren Dateien in späteren Suchergebnissen auftauchen; die Option findet sich unter „Automatisch weitere relevante Speicherorte finden“.

Der Explorer profitiert von einem schnelleren Start der Startseite (Home), und der Bereich „Empfohlen“ dort unterstützt nun Touch-Scrollen im Karussell. Weitere Korrekturen betreffen die Navigation und Bedienung unter Einstellungen > System > Anzeige, die Wiederherstellung vorheriger Helligkeitswerte nach dem Abschalten des Energiesparmodus sowie die Auswahl eines zweiten Tastaturlayouts beim Windows-Setup, die sich nun leichter überspringen lässt. Die App „Erste Schritte“ erhält neue Seiten für App-Installation, Anheften von Websites und Designs.