AMD hat einen Fix für CVE-2026-43603 angekündigt, eine NULL-Pointer-Dereferenzierung im Linux-GPU-Kernel-Treiber des Unternehmens. Die Schwachstelle kann zu Systemabstürzen und damit zu einem Denial-of-Service-Zustand führen. Gemeldet wurde der Fehler laut AMD von Maxime Rossi Bellom und Ramtine Tofighi Shirazi von SecMate.

In seinem Advisory beschreibt AMD den Ablauf so: Ruft eine Anwendung eine bestimmte Schnittstelle zur Verwaltung des Grafikspeichers auf, um unter gewissen Bedingungen der Compute-Verarbeitung eine „Clear"-Operation auszuführen, kann es passieren, dass der Treiber eine interne Datenreferenz vor der Nutzung nicht validiert.

Die Korrekturen für EPYC-, Athlon-, Ryzen-, Radeon- und Instinct-Prozessoren hat AMD im Juli ausgeliefert. Für die Baureihen EPYC Embedded und Ryzen Embedded sollen die Patches im Oktober folgen – Betreiber eingebetteter Systeme müssen sich also noch gedulden.

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Arm veröffentlichte ein Advisory, das insgesamt neun Schwachstellen in den Mali-GPUs des Unternehmens abdeckt. Die Fehler können den Zugriff auf bereits freigegebenen Speicher oder auf sensible Kernel-Informationen ermöglichen oder ebenfalls einen Denial-of-Service-Zustand auslösen.

Fixes stehen nach Angaben von Arm für die Kernel- und Userspace-Treiber der Valhall-GPU sowie der Arm 5th Gen GPU Architecture bereit. Betroffen sind darüber hinaus die Kernel- und Userspace-Treiber der Bifrost-GPU.

Nvidia adressiert mit einem Software-Update für den Triton Inference Server für Linux zwei Schwachstellen mit hohem Schweregrad. Die erste kann zu einem Denial-of-Service-Zustand führen, die zweite ermöglicht laut Nvidia die Offenlegung von Informationen, die Manipulation von Daten sowie ebenfalls einen Denial of Service.

Intel fällt in diesem Zyklus aus dem Muster: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte der Hersteller seit dem vorherigen Patch Tuesday keine neuen Sicherheitshinweise herausgegeben.