Acronis: Sicherheitslücke im Backup-Plugin für cPanel wird gezielt ausgenutzt
Automatisiert erstellt von CyberDeutsch
Zusammenfassung
Acronis hat eine Sicherheitswarnung zu seinem Backup-Plugin für cPanel- und Web-Host-Manager-Installationen (WHM) veröffentlicht. Die als hoch eingestufte Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-87886 und einem CVSS-Wert von 7,8 wird dem Hersteller zufolge bereits in freier Wildbahn ausgenutzt – nach Angaben von Acronis in begrenzten, gezielten Angriffen. Ursache des Problems sind unsichere Dateiberechtigungen, die eine lokale Rechteausweitung ermöglichen. Angreifer, die bereits über geringe Privilegien auf einem betroffenen Linux-System verfügen, können ihre Berechtigungen auf diesem Weg ausweiten. Damit ließen sich unbefugte Aktionen ausführen oder beliebiger Code starten, was sich auf die Vertraulichkeit und Integrität der Anwendung auswirken kann. In einem gesonderten Hinweis zur Version 1.9.3 HF3 schreibt Acronis, das Update enthalte Korrekturen für eine Schwachstelle mit hohem Schweregrad und solle von allen Anwendern unverzüglich installiert werden. Weitere Einzelheiten zur Lücke sind bislang nicht bekannt: Weder ist öffentlich, wer hinter den Angriffen steckt und welche Ziele damit verfolgt werden, noch wann die Aktivitäten entdeckt wurden und seit wann die Schwachstelle missbraucht wird. The Hacker News hat Acronis um eine Stellungnahme gebeten.
Acronis warnt seine Kunden vor einer aktiv ausgenutzten Schwachstelle im Backup-Plugin für cPanel und Web Host Manager (WHM). Der Fehler wird unter CVE-2026-87886 geführt, erhält einen CVSS-Wert von 7,8 und gilt damit als hochgradig kritisch.
Technisch handelt es sich um eine lokale Rechteausweitung, die auf unsicher gesetzte Dateiberechtigungen zurückgeht. Ein Angreifer mit niedrigen Privilegien kann auf einer betroffenen Linux-Version seine Rechte anheben und in der Folge unbefugte Aktionen durchführen oder beliebigen Code ausführen. Betroffen sind laut Acronis Vertraulichkeit und Integrität der Anwendung.
Deutlich wird der Hersteller in seinem Hinweis zur Version 1.9.3 HF3: Das Update behebe eine Schwachstelle mit hohem Schweregrad und solle von allen Nutzern sofort eingespielt werden. Zugleich bestätigt Acronis, dass eine Ausnutzung der Lücke in freier Wildbahn beobachtet wurde – in begrenzten, gezielten Angriffen.
Anzeige
Über die Hintergründe ist bislang wenig bekannt. Acronis nennt weder technische Details zur Schwachstelle noch Angaben dazu, wer hinter den Angriffen steht oder welche Ziele damit verfolgt werden. Auch der Zeitpunkt, zu dem die Aktivitäten entdeckt wurden, und der Beginn der Ausnutzung bleiben offen.
The Hacker News hat Acronis um eine Stellungnahme gebeten. Kunden des Backup-Plugins wird geraten, die verfügbaren Aktualisierungen so schnell wie möglich einzuspielen.