Die Liste der Unternehmen, die das Abkommen unterstützen, umfasst Google, Meta, Microsoft, Adobe, Amazon, OpenAI, LinkedIn, Pinterest, die Match Group (Eigentümerin von Tinder und OKCupid), Levi Strauss und Target. Das Dokument legt fest, welche Schritte die Unterzeichner in den Bereichen Prävention, Kooperation, Resilienz und öffentliche Aufklärung gehen wollen.

Im Bereich Prävention nennen die Unternehmen den Einsatz technischer und in Produkte integrierter Lösungen zur Erkennung und Abwehr von Betrugs- und Scam-Versuchen, die Einführung und Durchsetzung von Nutzungsrichtlinien gegen Scams, Verifizierungsmechanismen sowie eine stärkere Autorisierung und Authentifizierung bei Zahlungsdiensten, die von Betrügern üblicherweise missbraucht werden.

Bei der Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Lernen verpflichten sich die Organisationen, Informationen über Scam-Trends, deren Erkennung und Prävention zu teilen und den Strafverfolgungsbehörden einen effizienten Weg zu bieten, um Missbrauch ihrer Dienste zu melden.

Um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Scams und Online-Betrug zu erhöhen, sagen die Konzerne zu, bewährte Praktiken der Cybersicherheit zu übernehmen, schnell auf Verschiebungen aufseiten der Angreifer und auf Vorfälle zu reagieren und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Abwehrwerkzeugen auszubauen – bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre und der Meinungsfreiheit der Nutzer. Zudem wollen sie sich gemeinsam für die Aufklärung der Nutzer einsetzen und klare, leicht zugängliche Kanäle für die Meldung von Scams bereitstellen.

Darüber hinaus richten die Unternehmen Forderungen an Regierungen: Diese sollten die Prävention von Scams förmlich zu einer nationalen Priorität erklären und ein Budget für entsprechende Maßnahmen bereitstellen. Außerdem werden die Regierungen aufgefordert, die Erhebung und Auswertung von Daten zur Bekämpfung von Finanzkriminalität zu modernisieren, den Informationsaustausch zu verstärken und Gesetze zu überprüfen, die Anti-Scam-Bemühungen behindern könnten.