Der Attack Surface Management Summit 2026 von SecurityWeek findet heute als rein virtuelles Format statt. Von 11 bis 15 Uhr geht es um die Frage, wie sich Risiken über eine immer komplexere digitale Angriffsfläche hinweg identifizieren, verstehen und reduzieren lassen.

Inhaltlich gliedert sich das Programm entlang mehrerer Schwerpunkte. Ein Block beleuchtet die Bestandteile einer modernen ASM-Strategie, ein weiterer den zunehmenden Druck, kontinuierliche Sichtbarkeit von Assets und entsprechende Inventarisierungswerkzeuge verbindlich vorzuschreiben. Hinzu kommt der Einsatz von Red Teaming, Bug-Bounty-Programmen und Penetrationstests in heutigen Sicherheitsprogrammen.

Ein eigener Programmpunkt befasst sich damit, wie sich kontinuierliche Autorisierung im großen Maßstab operationalisieren lässt. Die Referenten gehen dabei auf die technischen, organisatorischen und kulturellen Veränderungen ein, die ein solcher Schritt in Unternehmen voraussetzt.

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Die Registrierung verspricht Einblicke, wie Sicherheitsteams digitale Assets und Cloud-Dienste fortlaufend entdecken, klassifizieren, priorisieren und überwachen – und wie sie die dadurch gewonnene Transparenz in eine spürbare Verringerung des Risikos übersetzen. Eine vollständige Agenda sowie die Sponsoren der Veranstaltung sind über die Eventseite einsehbar.

Rund um den Summit veröffentlicht SecurityWeek zudem Beiträge von Branchenautoren, die thematisch angrenzende Fragen aufgreifen. Sravish Sridhar argumentiert, dass punktuelle Audits und stichprobenartige Bewertungen lediglich Momentaufnahmen liefern, während kontinuierliche Kontrollüberwachung den Nachweis erbringe, dass Sicherheitskontrollen heute tatsächlich greifen.

Matt Honea schlägt vor, dass jede aufgefundene geleakte Zugangsberechtigung binnen sechzig Sekunden nach ihrer Entdeckung unbrauchbar sein oder zumindest unbrauchbar werden sollte – und macht daraus einen Vorschlag für den Normalfall. Etay Maor fordert, autonome Agenten wie hochprivilegierte Identitäten zu behandeln.

Danelle Au verweist darauf, dass „Daten" in der Sicherheitsbranche fünfundzwanzig Jahre lang Protokolle und Ereignisse bedeutet hätten – Protokolle seien jedoch eine verlustbehaftete Abbildung der Wirklichkeit. Torsten George mahnt, Organisationen müssten Identitätsprüfung, Authentifizierung und Bedrohungserkennung klar voneinander unterscheiden, andernfalls drohten sie ausgerechnet jene Angreifer erfolgreich zu authentifizieren, die sie eigentlich aufhalten wollen.

Personalmeldungen aus der Branche ergänzen das Bild: incident.io hat Carlos Gonzalez-Cadenas zum Chief Operating Officer berufen. Ruben D. Chacon ist als Vice President und Global CISO zu ADM gewechselt. GDIT hat den pensionierten Generalmajor Ryan Heritage zum Vice President für den Bereich Full-Spectrum Cyber ernannt.