Tracebit positioniert seine Technik nach eigener Darstellung für moderne IT-Umgebungen, um sich wandelnde Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren. Die Canaries lassen sich über Identitätsanbieter, auf Arbeitsplatzrechnern sowie in AWS, Azure, Kubernetes und CI/CD-Pipelines ausbringen. Als Täuschungsobjekte sollen sie Angreifer ködern und dazu bringen, ihre Position offenzulegen, damit Einsatzkräfte kompromittierte Konten identifizieren und eine laterale Bewegung unterbinden können.
Zuletzt erweiterte das Unternehmen sein Portfolio um sogenannte Perimeter Canaries. Diese Köder sind für den Rand von SaaS- und Cloud-Umgebungen gedacht und sollen KI-gestützte sowie agentenbasierte Angriffe schneller erkennbar machen. Hinzu kamen die Funktionen Deceptive Artefacts und eine Unterstützung für die Google Cloud Platform.
Das neue Kapital soll den Rollout aller dieser Produkte tragen. Daneben plant Tracebit, in den USA zu expandieren, den Kundensupport auszubauen sowie seine Vertriebs- und Engineering-Teams zu vergrößern.
David Waltcher, Partner bei FirstMark, ordnete das Investment ein: Tracebit baue die Cloud-native Täuschungs- und Erkennungsschicht für das KI-Zeitalter und liefere Sicherheitsteams besonders aussagekräftige Belege für eine Kompromittierung. Man gehe davon aus, dass „assume breach“ zur Standardhaltung moderner Unternehmen werde und Tracebit diesen Wandel anführe.
