Nach Angaben von Alex Fitzsimmons soll der Plan die kürzlich veröffentlichte nationale Cyberstrategie ergänzen. Der Schwerpunkt liege darauf, wie die Behörde die “Sicherheitsresilienz” des Energiesektors stärken könne. Es handelt sich nach seinen Angaben um den ersten strategischen Plan dieser Art, den das Ministerium vorlegt.

Den Kern des Vorhabens bilden Partnerschaften mit der Privatwirtschaft. “Private Unternehmen sind weitgehend selbst dafür verantwortlich, ihre Netzwerke zu verteidigen – diese Partnerschaft müssen wir leisten”, sagte Fitzsimmons auf dem McCrary Cyber Summit in Washington, D.C. Man müsse den Unternehmen rechtzeitig und konkret verwertbare Informationen zukommen lassen, damit sie ihre Netzwerke absichern könnten.

Ein zweiter Schwerpunkt betrifft den Einsatz künstlicher Intelligenz. Es gehe darum, wie sich Investitionen in KI am besten nutzen lassen, um sich gegen Gegner zu verteidigen, die KI-gestützte offensive Cyberwaffen einsetzen. “Wir müssen in KI für die Cyberabwehr investieren – diese Informationen und Technologien werden dann genutzt, um kritische Energieinfrastruktur zu sichern und zu härten, insbesondere verteidigungskritische Energieinfrastruktur, die in künftige Konflikte verwickelt sein könnte”, sagte Fitzsimmons.

Diese Härtung und die zugehörige Informationstechnik helfe dabei, sich auf Cyber- und physische Vorfälle vorzubereiten und auf sie zu reagieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wiederum ermöglichten es, dem Energiesektor rechtzeitig und konkret verwertbare Informationen bereitzustellen – das sei, so Fitzsimmons, der strategische Plan von CESER in Kürze zusammengefasst.

Auf die Frage von Reportern, wann der Plan veröffentlicht werde, antwortete Fitzsimmons lediglich mit “bald”.