Comp AI hat nach eigenen Angaben 34 Millionen Dollar in einer Serie-A-Runde eingesammelt. Geführt wurde die Finanzierung von Roo Capital und Grand Ventures. Insgesamt hat das im Januar 2025 gegründete Unternehmen damit mehr als 36 Millionen Dollar eingeworben.
Der Anbieter mit Sitz in Florida hat eine Plattform zur Automatisierung von Governance, Risk und Compliance entwickelt. Der Ansatz: KI soll den manuellen Aufwand in Compliance-Prozessen deutlich senken und Organisationen helfen, mit sich fortlaufend ändernden Anforderungen Schritt zu halten.
Dabei nutzt Comp AI den organisatorischen Kontext eines Unternehmens, um eine ganze Reihe von Abläufen zu automatisieren — vom Onboarding über das Sammeln von Nachweisen und die Erstellung von Richtlinien bis hin zur Überwachung von Kontrollen und deren Bewertung.
Das Unternehmen verweist darauf, dass die wachsende Verbreitung von KI in Unternehmensumgebungen das Compliance-Management verändert. Agentenbasierte KI erlaube es Organisationen, Validierungen ohne dauerhaftes menschliches Zutun vorzunehmen.
Weil Unternehmen mithilfe von KI Software schneller entwickeln, ausliefern und aktualisieren, will Comp AI die Plattform mit dem neuen Kapital in Richtung kontinuierlicher Cybersicherheit erweitern. Vorgesehen sind Sicherheitstests sowie Echtzeit-Überwachung und Validierung von Kontrollen über Anwendungen und Infrastruktur hinweg.
Zugleich soll das Personal aufgestockt werden: Neueinstellungen sind in Miami und New York geplant, und zwar in den Bereichen Customer Success, Engineering, Marketing, Operations, Produkt und Vertrieb.
„Die erste Generation von Compliance-Software hat bewiesen, dass sich dieser Prozess automatisieren lässt. Agentenbasierte KI erlaubt es uns, deutlich weiter zu gehen. Sicherheitssoftware sollte die Arbeit nicht nur nachverfolgen. Sie sollte das Geschäft verstehen, die Arbeit selbst erledigen und handeln, wenn sich Risiken verändern“, sagte Lewis Carhart, CEO und Mitgründer von Comp AI.
„Wir haben damit begonnen, Compliance drastisch schneller und ressourcenschonender zu machen. Jetzt arbeiten wir auf eine Plattform hin, die Risiken proaktiv identifiziert, validiert und in Echtzeit darauf reagiert“, ergänzte Carhart.
