Der Fehler betraf ausschließlich die Anzeige, nicht die Schutzfunktion selbst. „Nach der Installation der neuesten Updates für Microsoft Defender Antivirus können Benachrichtigungen erscheinen, die besagen, dass Microsoft Defender Antivirus ausgeschaltet ist, obwohl der Virenschutz korrekt funktioniert und alle Einstellungen ihn als aktiv anzeigen“, erklärte Microsoft bei der Bestätigung des Problems. Und weiter: „Diese Benachrichtigungen können beim Start von Windows und danach zeitweise auftreten. Sie bleiben bestehen, selbst wenn die Benachrichtigungseinstellungen deaktiviert sind.“

Die Behebung erfolgte über das Defender-Antivirus-Update 4.18.26080.4 vom 17. September. Zuvor hatte Microsoft die Nutzer gebeten, die falschen Hinweise schlicht zu ignorieren — ein Vorgehen, das der Konzern in den vergangenen Jahren mehrfach gewählt hat, wenn Updates fehlerhafte Meldungen erzeugten.

So beseitigte Microsoft im April 2025 ein Problem, das auf Geräten mit Windows 10 und Windows 11 falsche Fehlermeldungen zur BitLocker-Laufwerkverschlüsselung auslöste, sowie einen Fehler, der nach der Installation von Updates für die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) ungültige Fehlercodes vom Typ 0x80070643 hervorrief.

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Im Juli 2025 forderte das Unternehmen Anwender auf, fehlerhafte Warnungen der Windows-Firewall zu ignorieren, die nach einem Neustart im Anschluss an das Vorschau-Update von Juni 2025 erschienen. Einen Monat später folgte die Warnung, dass das Vorschau-Update von Juli 2025 und nachfolgende Aktualisierungen für Windows 11 24H2 falsche Fehlermeldungen des CertificateServicesClient (CertEnroll) verursachten.

In dieser Woche veröffentlichte Microsoft zudem außerplanmäßige Windows-Updates, die Probleme mit den Remote Desktop Services, Hyper-V und USB-Audio beheben sollen. Diese Störungen waren durch die Sicherheitsupdates vom September 2026 entstanden.