Cloud-Sessions verlagern die Ausführung von Claude Code von der lokalen Maschine auf Server von Anthropic. Der praktische Effekt: Ein Auftrag lässt sich anstoßen und später einsehen, ohne dass der eigene Rechner durchgehend eingeschaltet bleiben muss. “Cloud-Sessions laufen auf von Anthropic gehosteter Infrastruktur, die Arbeit geht also auch dann weiter, wenn der eigene Computer nicht läuft”, so das Unternehmen.

Starten lässt sich eine solche Sitzung laut unseren Tests über mehrere Wege: über claude.ai/code, über den Bereich Code in der mobilen Claude-App, über die Desktop-Anwendung sowie über die Kommandozeile mit dem Befehl claude –cloud.

Bislang war die Funktion nur einem Teil der Nutzerschaft über eine Research Preview zugänglich. Nun ist eine gesonderte Anmeldung nicht mehr nötig, und Anthropic flankiert die allgemeine Freigabe mit einer Guthaben-Aktion: Berechtigte Pro-Abonnenten erhalten 100 US-Dollar an Promo-Guthaben für Cloud-Sessions, Max-Abonnenten 250 US-Dollar.

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Wichtig ist die Abgrenzung zu den regulären Kontingenten: Das Guthaben ist von den üblichen Claude-Nutzungsgrenzen getrennt und wird automatisch verrechnet, sobald eine Cloud-Session beginnt. Anthropic formuliert den Nutzen so: Wer lokal an ein Limit stoße, könne in der Cloud weiterarbeiten, bis das Guthaben aufgebraucht sei.

Die zeitlichen Eckdaten sind eng gesteckt. Das Angebot muss bis zum 7. Oktober über die Claude-Website beansprucht werden; ein noch vorhandenes Restguthaben verfällt am 4. November. Ist das Aktionsguthaben verbraucht, zählen Cloud-Sessions wieder gegen die normalen Limits des jeweiligen Tarifs. Für den Cloud-Container selbst erhebt Anthropic keine gesonderte Gebühr.

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich einzelne Pro- und Max-Abonnenten, die zum Start der Aktion am 23. September ein aktives Abonnement besaßen. Team- oder Unternehmenskunden nennt Anthropic in diesem Zusammenhang nicht.