Das von Native adressierte Problem ist in der Cloud-Sicherheit großer Unternehmen tief verankert. AWS, Azure, Google Cloud und Oracle Cloud Infrastructure bieten jeweils umfangreiche eingebaute Sicherheitsfunktionen, doch Organisationen scheitern laut Native regelmäßig daran, diese Kontrollen in großem Maßstab auszurollen und zu pflegen. In Multi-Cloud-Umgebungen sind uneinheitliche Konfigurationen über verschiedene Konten und Dienste hinweg häufig, und die Komplexität wächst mit zunehmender Cloud-Nutzung weiter.
Der Ansatz von Native setzt darauf, Sicherheitsteams eine einzige Ebene zu geben, über die sie ihre Richtlinienabsicht formulieren. Die Plattform wandelt diese anschließend in die passenden Konfigurationen für jeden Cloud-Anbieter um. Um das Risiko zu verringern, produktive Arbeitslasten zu stören, enthält die Plattform Schutzmechanismen: eine Simulation der Auswirkungen, bevor eine Änderung ausgerollt wird, gestaffelte Ausrollverfahren sowie strukturierte Freigabe-Workflows.
Gegründet wurde das Unternehmen 2024 von drei erfahrenen Fachleuten der Cloud-Sicherheit: CEO Amit Megiddo, der zuvor bei AWS Amazon GuardDuty leitete, CPO Gal Ordo, der an AWS Security Hub mitarbeitete, und CTO Eyal Faingold, der bei Check Point als VP für Cloud-Sicherheit tätig war.
Derzeit beschäftigt Native 41 Mitarbeiter in Israel und den USA. Bis Ende 2026 will das Unternehmen auf rund 90 Beschäftigte wachsen.
“Cloud-Anbieter investieren stark in Sicherheitskontrollen. Die Ironie ist, dass die meisten Unternehmen Schwierigkeiten haben, sie wirksam zu nutzen, besonders über mehrere Clouds hinweg”, sagte Megiddo. Native sei so gebaut, dass Sicherheitsteams ihre Richtlinienabsicht definieren und überall durchsetzen lassen könnten, auch während sich die Umgebungen veränderten. Wenn Sicherheit in der Infrastruktur verankert sei, ermögliche das dem Unternehmen, sich innerhalb eines sicheren Rahmens schneller zu bewegen.
