Reco richtet sich an Sicherheitsteams, die den Überblick über autonome Software-Agenten in ihren Unternehmensumgebungen verlieren. Die Plattform legt offen, welche Identitäten diese Agenten verwenden, welche Rechte sie besitzen, auf welche Daten und Systeme sie zugreifen und welche Arbeitsabläufe sie selbstständig auslösen können.
Kernstück ist der sogenannte Reco Graph. Er bildet die Beziehungen zwischen Agenten und Konten, API-Verbindungen, Sitzungen, MCP-Werkzeugen, Arbeitsabläufen und den von Mitarbeitern genutzten Anwendungen ab. Auf dieser Grundlage lassen sich unnötige Angriffsflächen erkennen, überzogene Berechtigungen und veraltete Zugriffe entziehen, riskante Integrationen abschalten und Richtlinien durchsetzen.
Angebunden ist die Lösung an mehrere KI-Anbieter und Unternehmensanwendungen, darunter OpenAI, Anthropic, Microsofts Copilot, Salesforce, ServiceNow und Workday.
Die 55 Millionen Dollar stammen aus einer strategischen Runde unter Führung von AT&T Ventures; als neue Geldgeber kamen Forestay und Quadrille Capital hinzu. Insgesamt hat Reco damit seit der Gründung im Jahr 2020 rund 140 Millionen Dollar eingesammelt. Das Unternehmen will das Geld vor allem in Personal stecken: in Vertrieb, Partnerschaften, Channel-Geschäft und Kundenbetreuung.
Vikram Taneja, Leiter von AT&T Ventures, erklärte, AT&T sei zugleich Investor und Kunde und erkenne die wachsende Bedeutung dessen, Organisationen beim Verständnis und bei der Steuerung der Interaktion von KI-Agenten mit Geschäftsanwendungen und Daten zu unterstützen. Recos Ansatz von Sichtbarkeit und Governance decke sich mit dem Bedarf, den man quer durch die Unternehmenslandschaft beobachte, während sich die Einführung von Agenten weiterentwickle.
Die Finanzierung reiht sich in eine Serie von Investitionen in diesem Marktsegment ein: Rig Security startete mit 12 Millionen Dollar für Identitätsrisiken agentischer KI aus dem Verborgenen, Kontext Security trat mit 4 Millionen Dollar für Laufzeitkontrollen von KI-Agenten an.
