Oasis Security adressiert mit seiner Plattform ein Problem, das mit der wachsenden Verbreitung von KI-Agenten in Unternehmen entsteht: die Kontrolle darüber, worauf diese Agenten zugreifen dürfen. Nach Darstellung des Unternehmens liefert die AAM-Plattform eine vereinheitlichte Erkennung, die Durchsetzung über den gesamten Lebenszyklus hinweg sowie eine richtlinienbasierte Steuerung in hybriden Umgebungen.

Dabei soll die Lösung sämtliche Zugriffsarten absichern – von kurzlebigen, temporären Berechtigungen bis hin zur Hinterlegung von Zugangsdaten in einem Tresor (Vaulting) und zur Föderation von Identitäten. Leitgedanke ist, dass jeder Agent ausschließlich die Rechte erhält, die er für seine jeweilige Aufgabe braucht.

Mit der neuen Finanzierung will Oasis seine Forschung und Entwicklung vertiefen, die Unterstützung weiterer KI-Agenten-Frameworks ausbauen und die Teams für Markterschließung und Vertrieb vergrößern.

Firmenchef Danny Brickman ordnete die Ausrichtung des Unternehmens grundsätzlich ein: Cybersicherheit definiere sich darüber, wie man sich gegen ungewöhnliche und riskante Ereignisse schütze; im Zeitalter der KI werde diese Definition durch den Zugriff neu geprägt. Der Wert eines Agenten bemesse sich an seinem Zugriff – und ebenso das moderne Risiko. Jede Organisation, die KI-Agenten einsetze, gehe damit Zugriffsrisiken ein, die sie bislang nicht sehen könne. Genau das wolle Oasis ändern.

Diese Entwicklung zeige sich quer durch den eigenen Kundenstamm, so Brickman weiter: Jene Organisationen, die KI am schnellsten skalierten, seien diejenigen, die den Zugriff als grundlegende Anforderung behandelt hätten und nicht als nachträglichen Gedanken. Eben dieses Problem solle Oasis lösen.