Meldet sich ein Nutzer erstmals an einem geeigneten Gerät an, erscheint eine Abfrage mit der Wahl, aus dem Backup eines früheren Geräts wiederherzustellen oder das Gerät neu einzurichten. Wer den Wiederherstellungsschritt bei der Ersteinrichtung bewusst überspringt, wird kein zweites Mal danach gefragt.

“Das ermöglicht es Nutzern, Windows-Einstellungen und ihre Microsoft-Store-App-Liste wiederherzustellen oder das Gerät als neu einzurichten”, erklärte Microsoft. Die Funktion erweitere die Wiederherstellungsmöglichkeiten über Microsoft-Entra-verbundene Geräte hinaus auf hybride verwaltete Umgebungen und verbessere so die Bereitschaft für neue oder neu aufgesetzte Windows-11-Geräte.

Gesteuert wird die Funktion über die bestehenden Richtlinien von Windows Backup for Organizations. Konfigurieren lässt sie sich mit Microsoft Intune oder über Gruppenrichtlinien, sodass IT-Administratoren kein neues Werkzeug erlernen müssen. Sie behalten dabei die volle Kontrolle darüber, für welche Geräte und Nutzer die Wiederherstellung gelten soll.

Nach Angaben von Microsoft ist die Funktion besonders für Organisationen nützlich, die auf Windows 11 umsteigen oder ihre Hardware häufig erneuern. Die allgemeine Verfügbarkeit beginne mit Geräten, auf denen die ab dem 24. Februar 2026 veröffentlichten Windows-Updates installiert sind; gesteuert werde sie durch Administratoren und durch die bestehenden Richtlinien von Windows Backup for Organizations.

Windows Backup for Organizations wurde erstmals auf der Microsoft-Ignite-Konferenz im November 2024 vorgestellt – zunächst als standardmäßig deaktivierte Opt-in-Funktion. Eine öffentliche Vorschau folgte im Mai 2025, die allgemeine Verfügbarkeit im August.