Der nun behobene Fehler trat seit dem 26. Februar 2026 auf: Betroffene Gmail- und Yahoo-Konten stellten die Synchronisierung ein, wobei Outlook die Fehlercodes 0x800CCC0F und 0x80070057 ausgab. In beiden Fällen wurden die Nutzer nicht mehr zur erneuten Anmeldung aufgefordert, sobald der Abgleich nicht mehr funktionierte.

Nach Angaben von Microsoft wurde das Problem am Freitag im Microsoft-365-Dienst korrigiert. Einige Kunden könnten allerdings weiterhin betroffen sein, bis ihr OAuth-Token abläuft. „Nach einer Passwortänderung dauert es in der Regel eine Stunde, bis das OAuth-Token abläuft", erklärte das Unternehmen. „Nach Ablauf des Tokens erhalten Sie von Outlook eine Anmeldeaufforderung. Wer die Stunde nicht abwarten möchte, kann mit den nachstehenden Behelfslösungen die Anmeldeaufforderung erzwingen."

Kunden, deren Outlook sich weiterhin nicht synchronisiert, können zudem eine vorläufige Behelfslösung nutzen, die Microsoft bereits vor der Korrektur veröffentlicht hatte. Dabei müssen sie im Windows-Registrierungs-Editor die Registrierungseinträge für die betroffene E-Mail-Adresse unter dem Schlüssel „Identities" im Pfad Computer\HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Common\Identity\Identities löschen.

Darüber hinaus untersucht Microsoft einen Fehler, der beim Erstellen von Gruppen im klassischen Outlook die Meldung „Verbindung mit dem Server nicht möglich" auslöst, sofern Exchange Web Services (EWS) für den Mandanten aktiviert sind. Ein weiteres Problem, das das Unternehmen erst knapp zwei Monate nach den ersten Nutzerberichten bestätigte, lässt bei einigen Anwendern den Mauszeiger im klassischen Outlook, in OneNote und in anderen Microsoft-365-Apps verschwinden. Betroffene wurden gebeten, über das Microsoft-365-Admin-Center einen Support-Fall zu eröffnen und Diagnoseprotokolle einzureichen.

Im Januar hatte Microsoft bereits ein anderes Problem im klassischen Outlook behoben, das durch die Updates vom Dezember 2025 verursacht wurde und Microsoft-365-Kunden daran hinderte, verschlüsselte E-Mails zu öffnen. Zudem arbeitet das Unternehmen an einem bekannten Fehler, der den klassischen Outlook-Client für Nutzer unbrauchbar macht, die das Microsoft-Teams-Besprechungs-Add-in aktivieren.