Horne beschrieb die nötige Reaktion mit einem Bild aus dem Basketball: einem „full court press", also einem ganzflächigen, unausgesetzten Druck über das gesamte Spielfeld. Nur sustainierter, gemeinsamer Druck an mehreren Fronten könne die Fähigkeiten der Angreifer abstumpfen. „Keine einzelne Maßnahme wird das lösen", sagte er. Erfolg hänge davon ab, Anstrengungen zu bündeln, die von Strafverfolgung und Regulierung über offensive Cyberoperationen bis hin zu verbesserter Widerstandsfähigkeit reichen.

Den Ansatz gliederte Horne in drei Handlungsräume, die er als „nah, mittel und fern" bezeichnete: das Härten der eigenen Systeme von Organisationen, die Absicherung gemeinsam genutzter Infrastruktur wie Cloud-Umgebungen sowie die direkte Störung von Angreifern in deren eigenen Netzwerken.

Als bereits laufende praktische Maßnahmen nannte er die Weitergabe schädlicher Links an Internetdienstanbieter, um große Mengen schädlichen Datenverkehrs zu blockieren, sowie die Zusammenarbeit mit Partnern beim Zerschlagen feindlicher Infrastruktur.

Gleichzeitig betonte Horne, dass eine breitere Koordinierung unverzichtbar sei. Dazu zählte er internationale Kooperation, gezielte Regulierung, die Investitionen in Sicherheit anstößt, und den Druck auf Technologieunternehmen, von Grund auf sicherere Software zu entwickeln.

Zum Abschluss rief Horne Regierungen, Unternehmen und Sicherheitsfachleute dazu auf, ihre Zusammenarbeit zu verstärken und sich gemeinsam zu engagieren. Die Wirksamkeit ihres gemeinsamen Vorgehens hänge von anhaltendem, geschlossenem Handeln ab.