Mit dem Update lassen sich Bilder künftig direkt im Chat bearbeiten, bevor sie an Kontakte oder in Gruppen verschickt werden. Die Retusche erfolgt über Meta AI. Daneben steht die Funktion “Writing Help” bereit, die auf Grundlage der aktiven Unterhaltung schnell einen Antwortentwurf erstellt.

Nach Angaben von Meta basiert “Writing Help” auf der Technologie “Private Processing”. Diese erlaube es, Meta AI für das Verfassen einer Antwort zu nutzen, ohne dass Meta oder WhatsApp jemals die Nachricht oder die vorgeschlagenen Umformulierungen mitlesen könnten, so das Unternehmen.

WhatsApp hilft den Angaben zufolge nun außerdem dabei, große Mediendateien in beliebigen Chats aufzuspüren, um Speicherplatz freizugeben, ohne ganze Unterhaltungen löschen zu müssen.

Neu ist zudem, dass sich zwei WhatsApp-Konten gleichzeitig auf iOS anmelden lassen – eine Option, die auf Android-Geräten bereits verfügbar war. Auch die Funktion zur Chatübertragung wurde erweitert: Sie unterstützt jetzt das Verschieben des Nachrichtenverlaufs von iOS zu Android, einschließlich Einzel- und Gruppenchats, Anrufverlauf sowie Kanal- und Community-Verlauf. “Mit nur wenigen Fingertipps kommen Ihre Unterhaltungen, Fotos und Videos einfach mit, unabhängig davon, welches Gerät Sie verwenden”, erklärte Meta.

In diesem Monat führte WhatsApp zudem elternverwaltete Konten für Kinder im Vorteenager-Alter ein. Damit können Eltern festlegen, wer ihre Kinder kontaktieren darf und welchen Gruppen sie beitreten können. Meta stellte außerdem neue Anti-Betrugs-Schutzmaßnahmen vor, die Nutzer warnen, wenn Verhaltenssignale darauf hindeuten, dass eine eingehende Anfrage zur Geräteverknüpfung betrügerisch sein könnte.

Diese Schutzmaßnahmen wurden kurz nach einer Warnung niederländischer Geheimdienste eingeführt. Diese hatten berichtet, dass von staatlicher Seite unterstützte russische Hacker niederländische Regierungsmitarbeiter mit Phishing-Angriffen auf deren Signal- und WhatsApp-Konten ins Visier genommen hätten.

Im Januar begann Meta zudem mit der Einführung einer neuen Sperrfunktion (Lockdown) für WhatsApp, die Journalisten, Personen des öffentlichen Lebens und andere besonders gefährdete Personen vor ausgefeilten Bedrohungen schützen soll – darunter, aber nicht ausschließlich, Spyware-Angriffe.