Erstmals war das Problem am 12. März aufgetreten, als betroffene Microsoft-365-Kunden über Abstürze des klassischen Outlook und Aufforderungen zum Start im abgesicherten Modus berichteten. Microsoft bestätigte den Fehler knapp eine Woche später in einem Microsoft-365-Störungsbericht (EX1254044) und machte einen früheren Outlook-Build dafür verantwortlich.
“Ab etwa dem 12. März 2026 kann der klassische Outlook abstürzen und anschließend zum Start im abgesicherten Modus auffordern”, heißt es in einem kürzlich aktualisierten Support-Dokument. Demnach tritt das Problem auf, wenn ältere Builds des klassischen Outlook die neueste Version des Teams Meeting Add-ins mit der Build-Nummer 1.26.02603 verwenden. Als Beispiel nennt Microsoft den Current Channel, sofern der Outlook-Build kleiner oder gleich Version 2402 (Build 17328.20142) ist.
Am Montag teilte Microsoft mit, dass der Fehler behoben sei und eine Korrektur mit Microsoft Teams in der Version 26058.712.4527.9297 ausgerollt werde. Betroffenen Nutzern empfiehlt das Unternehmen, ihren klassischen Outlook-Client auf den neuesten Build zu aktualisieren, der das Problem behebt.
Wer nicht sofort aktualisieren kann, soll bei Click-to-Run-Installationen eine Online-Reparatur durchführen, die sämtliche Office-Anwendungen neu installiert. Als vorübergehende Behelfslösung lässt sich für Nutzer, die auf ihrem bisherigen Office-Build bleiben müssen, auch das fehlerhafte Teams-Meeting-Add-in deaktivieren.
In jüngster Zeit hat Microsoft mehrere weitere Probleme im klassischen Outlook adressiert. Vergangene Woche behob das Unternehmen einen Fehler, der seit dem 26. Februar beim Synchronisieren von Gmail- und Yahoo-Konten die Fehlercodes 0x800CCC0F und 0x80070057 auslöste. Bereits zuvor in diesem Jahr beseitigte Microsoft ein durch die Dezember-2025-Updates verursachtes Problem, das Microsoft-365-Kunden am Öffnen verschlüsselter E-Mails hinderte.
Weitere Fälle sind noch offen: Microsoft untersucht einen Fehler, der beim Erstellen von Gruppen im klassischen Outlook Meldungen wie “Es kann keine Verbindung zum Server hergestellt werden” hervorruft, wenn Exchange Web Services (EWS) für den Mandanten aktiviert ist. Ein weiteres Problem, das das Unternehmen erst fast zwei Monate nach den ersten Nutzermeldungen bestätigte, lässt bei einigen Anwendern den Mauszeiger im klassischen Outlook, in OneNote und in anderen Microsoft-365-Apps verschwinden.
