Linx Security konzentriert sich auf die Verwaltung und Absicherung von Identitäten in Unternehmen. Im Zentrum der Series-B-Runde stehen 50 Millionen Dollar, die das Startup zur Weiterentwicklung seiner Plattform einsetzen will. Mit dem frischen Kapital summiert sich die bislang aufgenommene Finanzierung auf 83 Millionen Dollar.

Angeführt wurde die Runde von Insight Partners. Hinzu kam Unterstützung der bestehenden Geldgeber Cyberstarts und Index Ventures. Linx wurde 2023 gegründet und hat seinen Sitz in New York.

Die Plattform des Unternehmens beschreibt sich als KI-nativ und erfasst, überwacht und steuert menschliche, nicht-menschliche und agentische Identitäten in der gesamten Unternehmensumgebung. Ziel ist es, identitätsbezogene Risiken durch Erkennung in Echtzeit und automatisierte Behebung zu senken und dadurch manuelle Aufsicht sowie reaktive Prozesse überflüssig zu machen.

Ein zentrales Element ist der KI-Agent Autopilot. Er überwacht laut Anbieter fortlaufend die Aktivität von Identitäten, erkennt Bedrohungen in Echtzeit und reagiert unmittelbar, eskaliert jedoch nur, wenn es nötig ist. Zugleich liefert er kontextbezogene Einblicke in Zugriffe und Risiken. Indem die Plattform sämtliche Identitäten in der Unternehmensumgebung abbildet, sollen blinde Flecken vermieden und der gesamte Lebenszyklus einer Identität abgedeckt werden – vom Onboarding und Offboarding über die Sperrung von Konten bis hin zu weiteren Schritten.

Die neue Finanzierung soll in die Beschleunigung der Produktentwicklung, den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und die Erweiterung der globalen Präsenz fließen. „Identitäts-Governance hat sich von einer Compliance-Funktion im Hintergrund zu einer zentralen Säule der Unternehmenssicherheit entwickelt. Diese Finanzierung erlaubt es uns, schneller zu wachsen und die steigende Nachfrage von Organisationen zu bedienen, die in Echtzeit Sichtbarkeit und Kontrolle über jede Art von Identität in ihrer Umgebung benötigen“, erklärte Mitgründer und CEO Israel Duanis.