ColdFusion
Die Schwachstelle steckt in der Komponente administrator.cfc des Anwendungsservers Adobe ColdFusion und ermöglicht es, die Authentifizierung der Administrationsoberfläche zu umgehen. Ursache ist der RDS-Dienst (Remote Development Services), der mit einem voreingestellten leeren Passwort betrieben wird. Ein Angreifer aus der Ferne kann sich ohne gültige Zugangsdaten allein über dieses leere Standardpasswort an der RDS-Komponente anmelden. Die so erlangte Sitzung nutzt er anschließend, um auf die administrative Weboberfläche zuzugreifen – und gelangt damit unautorisiert an administrative Rechte. Darauf aufbauend lässt sich unter Umständen sogar beliebiger Code ausführen. Betroffen ist somit die zentrale Verwaltung des Servers: Wer diesen Zugang erlangt, kann Konfiguration und Anwendungen kontrollieren. Die Lücke wurde bereits aktiv für Angriffe ausgenutzt, was sie besonders relevant macht.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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