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CVE-2014-6271

Bourne-Again Shell (Bash)

Hersteller: GNU
9,8 CRITICAL CVSS Basis-Score
Beschreibung

Die Schwachstelle steckt in der weit verbreiteten Kommandozeilen-Shell Bash des GNU-Projekts, die auf zahllosen Unix- und Linux-Systemen die Ausführung von Befehlen übernimmt. Bash verarbeitet Funktionsdefinitionen, die in den Werten von Umgebungsvariablen übergeben werden – wertet dabei aber auch angehängte Zeichenketten hinter der eigentlichen Funktionsdefinition aus. Ein Angreifer kann eine Umgebungsvariable so präparieren, dass nach der Funktion eigene Befehle stehen, die Bash beim Einlesen der Umgebung ungewollt ausführt. Gefährlich wird das überall dort, wo Umgebungsvariablen über eine Vertrauensgrenze hinweg gesetzt werden, bevor Bash startet. Demonstriert wurde dies unter anderem über die ForceCommand-Funktion des OpenSSH-Servers, die CGI-Module des Apache-Webservers sowie über Skripte, die von DHCP-Clients aufgerufen werden. Auf diesem Weg kann ein entfernter, nicht angemeldeter Angreifer beliebigen Code auf dem System ausführen. Die Lücke wurde unter dem Namen “ShellShock” bekannt.

Empfohlene Maßnahmen

Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Aktualisierungen gemäß dessen Anweisungen ein.

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