Ethernet Diagnostics Driver for Windows
Die Schwachstelle steckt im Ethernet-Diagnosetreiber von Intel für Windows, der über die zugehörige Kernel-Treiberdatei arbeitet. Solche Treiber laufen mit Kernel-Rechten, also auf der höchsten Berechtigungsebene des Betriebssystems. Der Defekt liegt in der Verarbeitung bestimmter Steuerbefehle, die Programme über sogenannte IOCTL-Aufrufe an den Treiber senden. Mehrere dieser Aufrufe werden nicht ausreichend geprüft. Ein lokaler Angreifer, der bereits Code auf dem System ausführen kann, vermag durch speziell präparierte Steuerbefehle den Treiber zum Absturz zu bringen und so einen Denial-of-Service auszulösen, bei dem das System oder Dienste ausfallen. Unter Umständen lässt sich darüber sogar eigener Code mit Kernel-Rechten ausführen, womit der Angreifer die vollständige Kontrolle über das System erlangen könnte. Betroffen sind Windows-Systeme, auf denen der verwundbare Intel-Diagnosetreiber installiert ist.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates für den Treiber gemäß dessen Anweisungen ein.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.