Windows
Die Schwachstelle steckt in der Schriftarten-Bibliothek von Microsoft Windows, konkret in der Komponente, die für die Verarbeitung von OpenType-Schriften zuständig ist. Der Fehler entsteht, weil diese Bibliothek speziell präparierte, eingebettete Schriftarten fehlerhaft verarbeitet. Ein Angreifer kann das ausnutzen, indem er eine entsprechend manipulierte Schrift bereitstellt – etwa über eine eigens dafür gestaltete Webseite, die das Opfer lediglich aufrufen muss. Beim Verarbeiten der Schrift wird untergeschobener Code ausgeführt; auf diesem Weg kann der Angreifer aus der Ferne beliebigen Code einschleusen und ausführen und so die Kontrolle über das betroffene System übernehmen. Betroffen ist eine breite Palette an Windows-Versionen, sowohl auf Arbeitsplatzrechnern als auch auf Servern. Da das Einschleusen der Schrift bereits durch den Besuch einer präparierten Webseite gelingt, ist nur eine geringe Mitwirkung des Nutzers nötig.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.