Virtual System/Server Administrator (VSA)
Die Schwachstelle betrifft die ManagedITSync-Integration von ConnectWise für die Fernwartungssoftware Virtual System/Server Administrator (VSA) von Kaseya. Über die im Web-Interface erreichbare Schnittstelle ManagedIT.asmx kann jeder, der die Seite aufrufen kann, ohne jede Anmeldung beliebige SQL-Befehle an die VSA-Datenbank schicken – sowohl lesend als auch schreibend. Damit erhält ein unauthentifizierter Angreifer aus der Ferne vollständigen direkten Zugriff auf die zentrale Datenbank des VSA-Servers. Besonders schwer wiegt, dass VSA der Fernverwaltung ganzer Geräteflotten dient: Wer die Datenbank kontrolliert, kann auf sämtliche vom Server verwalteten Endgeräte durchgreifen. Genau das wurde in freier Wildbahn ausgenutzt, um Schadsoftware auf allen über den VSA-Server verwalteten Systemen herunterzuladen und auszuführen und sie so flächendeckend mit Erpressungstrojanern zu verschlüsseln. Betroffen sind Umgebungen, in denen die anfällige Integration über die VSA-Weboberfläche erreichbar ist.
Das betroffene Produkt hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht und wird nicht mehr unterstützt. Sofern es noch im Einsatz ist, sollte es vom Netz getrennt werden.
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Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.