IOS Software
Die Schwachstelle steckt in der Krypto-Engine des Integrated Services Module for VPN (ISM-VPN) von Cisco, eines Hardware-Moduls zur Beschleunigung von VPN-Verbindungen, das unter der Cisco-IOS-Software betrieben wird. Ursache ist eine unzureichende Verarbeitung von VPN-Datenverkehr durch das betroffene Gerät. Ein Angreifer kann die Lücke aus der Ferne und ohne vorherige Anmeldung ausnutzen, indem er gezielt präparierten VPN-Datenverkehr an das Gerät sendet. Die fehlerhafte Verarbeitung dieser Pakete kann dazu führen, dass das Gerät hängenbleibt oder abstürzt – es entsteht eine Denial-of-Service-Situation, in der das Modul und die darüber laufenden VPN-Verbindungen nicht mehr verfügbar sind. Da weder gültige Zugangsdaten noch eine Benutzerinteraktion nötig sind, genügt der Versand entsprechend gestalteter Pakete an ein erreichbares Gerät. Betroffen sind Cisco-Geräte mit installiertem ISM-VPN-Modul, deren VPN-Funktion über das Netz ansprechbar ist.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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