Win32k
Die Schwachstelle steckt in der Win32k-Komponente von Microsoft Windows, einem Kernbestandteil des Betriebssystems, der Fenster- und Grafikfunktionen im Kernel bereitstellt. Die Komponente verarbeitet Objekte im Speicher fehlerhaft. Ein Angreifer, der sich bereits lokal am System anmelden kann, vermag diesen Fehler auszunutzen und dadurch seine Rechte auszuweiten: Er kann eigenen Code im Kernel-Modus ausführen, also auf der höchsten Privilegienebene des Systems. Damit lassen sich beliebige Programme installieren, Daten einsehen, verändern oder löschen und neue Konten mit vollen Administratorrechten anlegen. Solche Rechteausweitungen dienen Angreifern typischerweise als zweiter Schritt: Nachdem sie über eine andere Lücke oder gestohlene Zugangsdaten einen ersten Zugang mit eingeschränkten Rechten erlangt haben, übernehmen sie damit den Rechner vollständig. Betroffen sind Windows-Systeme, auf denen die anfällige Komponente enthalten ist.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß den Herstelleranweisungen ein.
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