Script Security Plugin
Die Schwachstelle steckt im Script Security Plugin von Jenkins, einer Erweiterung, die von Benutzern eingereichte Groovy-Skripte in einer abgeschotteten Umgebung – einer sogenannten Sandbox – ausführen soll. Diese Sandbox dient als Schutzmechanismus: Sie beschränkt, welche Operationen ein Skript ausführen darf. Ein Fehler in der Verarbeitung der Groovy-Skripte erlaubt es jedoch, diese Abschottung zu umgehen. Dadurch kann ein Angreifer, der lediglich allgemeine Leseberechtigung auf dem Jenkins-System besitzt, beliebigen Code direkt in der Java-Laufzeitumgebung des Jenkins-Master-Servers ausführen. Da der Master die zentrale Steuerinstanz einer Jenkins-Installation ist, entspricht das einem vollständigen Zugriff auf das Build-System samt der dort verarbeiteten Quellcodes, Anmeldedaten und Build-Prozesse. Besonders kritisch ist die niedrige Hürde: Schon eine einfache Leseberechtigung genügt, um aus der vermeintlich sicheren Sandbox auszubrechen.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.