Multiple Products
Die Schwachstelle betrifft mehrere Präsentations- und Drahtlos-Display-Geräte von Crestron sowie baugleiche Produkte weiterer Hersteller. Ursache ist die HTTP-Schnittstelle file_transfer.cgi auf diesen Geräten, die übergebene Eingaben nicht ausreichend prüft. Dadurch lässt sich eine sogenannte Befehlsinjektion durchführen: Ein Angreifer schleust eigene Betriebssystembefehle in eine eigentlich harmlose Anfrage ein, die das Gerät dann ausführt. Der Angriff gelingt aus der Ferne und ohne vorherige Anmeldung – gültige Zugangsdaten sind nicht erforderlich. Die eingeschleusten Befehle laufen mit Root-Rechten, also den höchsten Systemrechten, sodass der Angreifer die vollständige Kontrolle über das Gerät erlangt. Betroffen sind die Präsentationssysteme von Crestron; dieselbe verwundbare Komponente steckt jedoch auch in vergleichbaren Geräten anderer Anbieter. Wo eine solche Verwaltungsschnittstelle aus dem Netz erreichbar ist, steht der Angriffsweg unmittelbar offen.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.