FortiOS
Die Schwachstelle liegt in der Standardkonfiguration von FortiOS, dem Betriebssystem der Fortinet-Sicherheitsgeräte. Bei der Anbindung an einen LDAP-Verzeichnisdienst – also den Dienst, über den Benutzerkonten und Anmeldedaten zentral verwaltet werden – prüft das System die Identität des Servers in der voreingestellten Konfiguration nicht ausreichend. Ein Angreifer, der sich im selben Subnetz befindet, kann sich deshalb ohne Anmeldung als der legitime LDAP-Server ausgeben. Das Gerät baut die Verbindung dann zum Angreifer auf und übermittelt ihm vertrauliche Daten, insbesondere Anmeldeinformationen aus dem Authentifizierungsvorgang. Auf diese Weise lassen sich sensible Informationen abfangen und für weitere Zugriffe auf das Netzwerk verwenden. Voraussetzung ist ein Netzzugang im selben Netzsegment wie das betroffene Gerät, jedoch keine gültigen Zugangsdaten und keine Mitwirkung eines Benutzers.
Installieren Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen.
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