SQL Server
Betroffen sind die Reporting Services von Microsoft SQL Server, also die Komponente, die Berichte bereitstellt und über den Report Server ausgeliefert wird. Der Fehler liegt in der Verarbeitung von Seitenanfragen: Diese werden fehlerhaft behandelt, wobei übergebene Daten unsicher deserialisiert werden. Ein Angreifer, der bereits über gültige Zugangsdaten verfügt und sich am Report Server anmelden kann, kann dadurch eigenen Code einschleusen und ausführen. Die Ausführung erfolgt im Kontext des Dienstkontos des Report Servers, sodass der Angreifer dessen Rechte und Zugriffe auf dem Berichtsserver übernimmt – einschließlich der Zugriffe auf angebundene Datenquellen und gespeicherte Anmeldeinformationen. Da Berichtsserver häufig im internen Netz breit erreichbar sind und viele Benutzer über Konten verfügen, genügt bereits ein einfaches Nutzerkonto als Ausgangspunkt für eine weitreichende Kompromittierung.
Setzen Sie die Gegenmaßnahmen gemäß den Hersteller-Anweisungen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, stellen Sie den Einsatz des betroffenen Produkts ein.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.