XG Firewall
Die Schwachstelle steckt in der Sophos XG Firewall, genauer in der Funktion für HTTP/S-Lesezeichen (Bookmarks), die den clientlosen Zugriff – also den Zugang über den Browser ohne installierte Client-Software – ermöglicht. Bei der Verarbeitung dieser Lesezeichen kommt es zu einem Pufferüberlauf: Daten werden über die Grenzen des dafür vorgesehenen Speicherbereichs hinaus geschrieben. Ein Angreifer kann diesen Überlauf gezielt auslösen, um eigenen Code auf dem Gerät auszuführen, und das aus der Ferne über das Netzwerk. Da die Firewall an der Grenze des Netzwerks steht und der clientlose Zugriff typischerweise aus dem Internet erreichbar ist, ist die betroffene Funktion ein exponierter Angriffspunkt. Gelingt der Angriff, erlangt der Angreifer Kontrolle über das Gerät, das den ein- und ausgehenden Datenverkehr kontrollieren und absichern soll – mit entsprechenden Folgen für das dahinterliegende Netzwerk.
Setzen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, stellen Sie die Nutzung des Produkts ein.
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Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.