UCM6200
Die Schwachstelle steckt in der HTTP-Schnittstelle der Grandstream UCM6200-Serie, einer Reihe von IP-Telefonanlagen. Über eine speziell präparierte HTTP-Anfrage lässt sich eine SQL-Injektion auslösen – also das Einschleusen manipulierter Datenbankbefehle in die Web-Schnittstelle. Der Angriff erfolgt aus der Ferne und ohne vorherige Anmeldung: Ein unauthentifizierter Angreifer benötigt weder Zugangsdaten noch eine Benutzerinteraktion. Je nach Ausführung der Anlage lassen sich darüber Shell-Befehle mit Root-Rechten ausführen – also mit den höchsten Systemrechten und damit der vollständigen Kontrolle über das Gerät – oder es lässt sich HTML-Code in die E-Mails zur Passwort-Wiederherstellung einschleusen. Besonders kritisch ist die mögliche Codeausführung als Root, da der Angreifer damit die Telefonanlage komplett übernehmen kann. Betroffen sind Betreiber der UCM6200-Serie, deren HTTP-Schnittstelle erreichbar ist.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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