HyperFlex HX
Die Schwachstelle betrifft die webbasierte Verwaltungsoberfläche der Installer-Komponente von Cisco HyperFlex HX, mit der die hyperkonvergente Speicher- und Servervirtualisierungs-Plattform eingerichtet wird. Ursache ist eine unzureichende Prüfung der vom Nutzer übergebenen Eingaben: Übermittelte Daten werden nicht ausreichend gefiltert, bevor sie weiterverarbeitet werden. Dadurch kann ein Angreifer eigene Betriebssystembefehle in die Verarbeitung einschleusen – eine sogenannte Befehlsinjektion. Der Angriff lässt sich aus der Ferne und ohne vorherige Anmeldung durchführen; gültige Zugangsdaten oder eine Benutzerinteraktion sind nicht erforderlich. Gelingt der Angriff, führt das betroffene System die eingeschleusten Befehle mit Root-Rechten aus, also mit den höchsten Systemrechten und damit voller Kontrolle über das Gerät. Wo die Verwaltungsoberfläche der Installer-Maschine über das Netz erreichbar ist, steht dieser Angriffsweg unmittelbar offen und gefährdet die gesamte darüber aufgesetzte Infrastruktur.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.