vCenter Server and Cloud Foundation
Die Schwachstelle steckt im vSphere Client (HTML5), der Web-Oberfläche zur Verwaltung von VMware vCenter Server, und betrifft zudem die darauf aufbauende Plattform Cloud Foundation. Ursache ist ein Plugin des vCenter Servers, das übergebene URLs nicht ausreichend prüft. Dadurch entsteht eine Server-Side Request Forgery (SSRF): Der Server lässt sich dazu bringen, im Namen des Angreifers selbst Netzwerkanfragen zu verschicken. Ausnutzen kann das ein Angreifer, der über das Netzwerk den HTTPS-Verwaltungsport des Servers erreicht; er sendet dazu eine präparierte POST-Anfrage an das verwundbare Plugin – eine vorherige Anmeldung ist nicht beschrieben. Im Ergebnis kann er an Informationen gelangen, die ihm eigentlich nicht zugänglich sein sollten, etwa indem der Server interne Ressourcen abruft und deren Antworten preisgibt. Betroffen sind Umgebungen, in denen vCenter Server zentral die Virtualisierungsinfrastruktur steuert.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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