Die Schwachstelle steckt in der Verarbeitung eingehender Netzwerknachrichten der Switch-Modelle S5700 und S6700. Ursache ist eine unzureichende Prüfung der empfangenen Eingaben: Das Gerät validiert bestimmte Nachrichten nicht ausreichend, bevor es sie verarbeitet. Ein Angreifer kann diese Lücke ausnutzen, indem er ein gezielt präpariertes Nachrichtenpaket an ein betroffenes Gerät sendet. Im Erfolgsfall gerät der laufende Dienst in einen Fehlzustand und arbeitet nicht mehr ordnungsgemäß – es kommt also zu einer Dienstverweigerung (Denial of Service). Der Angriff zielt nicht auf das Ausspähen oder Verändern von Daten, sondern auf die Verfügbarkeit: Das betroffene Gerät kann seine Funktion einstellen oder abstürzen. Da es sich um Netzwerk-Switches handelt, kann der Ausfall eines einzelnen Geräts den darüber laufenden Datenverkehr stören und Teile des Netzwerks lahmlegen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Zero-Day in Huawei-Routern legte Luxemburgs Telekommunikationsnetz lahm 19.05.2026