DD-WRT
Betroffen ist die alternative Router-Firmware DD-WRT, konkret die Verarbeitung von UPnP-Anfragen. Beim Kopieren von Daten aus einer eingehenden Anfrage in einen intern fest dimensionierten Speicherbereich wird die Länge nicht geprüft, sodass der Puffer überlaufen kann – ein klassischer Stack-basierter Pufferüberlauf. Auslösen lässt sich der Fehler ohne Anmeldung über eine speziell präparierte Suchanfrage an den UPnP-Dienst (M-SEARCH). Im Ergebnis kann ein Angreifer den Speicher gezielt überschreiben und dadurch eigenen Code auf dem Router ausführen, was die Kontrolle über das Gerät und den darüber laufenden Netzwerkverkehr bedeutet. Voraussetzung ist, dass der Betreiber UPnP aktiviert hat; standardmäßig ist die Funktion abgeschaltet und lauscht ansonsten nur auf internen Schnittstellen. Angreifbar sind damit vor allem Geräte, bei denen UPnP eingeschaltet und aus einem erreichbaren Netz ansprechbar ist.
Setzen Sie die Gegenmaßnahmen gemäß den Hersteller-Anweisungen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen bereit, sollte die Nutzung des Produkts eingestellt werden. Bewerten Sie zudem die Erreichbarkeit betroffener Geräte aus dem Internet.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Windmill-Lücke CVE-2026-29059 wird bereits angegriffen 22.07.2026