iOS, iPadOS, and macOS
Die Schwachstelle steckt in WebKit, der Browser-Engine, die Apple in iOS, iPadOS und macOS für die Darstellung von Webinhalten einsetzt. Es handelt sich um einen Use-after-free-Fehler: Das Programm greift auf einen Speicherbereich zu, der bereits freigegeben wurde. Beim Verarbeiten von speziell präpariertem Webinhalt – etwa beim Aufruf einer manipulierten Seite – lässt sich dieser Zustand gezielt herbeiführen, sodass ein Angreifer beliebigen Code auf dem Gerät ausführen kann. Da der Auslöser allein das Anzeigen von HTML-Inhalten ist, genügt es, das Opfer zum Öffnen einer entsprechenden Seite zu bewegen. Betroffen ist nicht nur Apples eigener Browser Safari, sondern grundsätzlich jeder HTML-Parser, der auf WebKit aufsetzt – einschließlich Anwendungen anderer Hersteller, die WebKit für die Verarbeitung von Webinhalten nutzen. Apple liegen Hinweise vor, dass die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wurde.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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