Die Schwachstelle steckt in WebSVN, einer webbasierten Oberfläche zum Durchsuchen von Subversion-Repositories. Der Suchparameter der Anwendung wird nicht ausreichend geprüft, bevor er an die Kommandozeile des Systems weitergegeben wird. Fügt ein Angreifer dort Sonderzeichen ein, die von der Shell als Steuerzeichen interpretiert werden, kann er eigene Befehle an den ursprünglichen Aufruf anhängen. Diese Befehle führt der Server dann mit den Rechten des Webdienstes aus. Der Angriff erfolgt aus der Ferne über normale Webanfragen und erfordert weder eine Anmeldung noch besondere Vorbereitung, sodass jeder, der die Suchfunktion erreichen kann, die Lücke ausnutzen kann. In der Folge lassen sich Dateien auf dem Server lesen oder verändern, Schadcode nachladen und der Rechner als Ausgangspunkt für weitere Angriffe im Netz missbrauchen. Besonders exponiert sind öffentlich erreichbare Installationen der Repository-Oberfläche.
CVE-2021-32305
9,8
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung