Open Management Infrastructure (OMI)
Betroffen ist Microsoft Open Management Infrastructure (OMI), eine Verwaltungskomponente, die unter anderem über Azure-VM-Management-Erweiterungen auf Systemen installiert wird. In OMI steckt ein nicht näher beschriebener Fehler, der eine Rechteausweitung ermöglicht: Ein Angreifer kann sich damit höhere Berechtigungen verschaffen, als ihm eigentlich zustehen, und so Aktionen ausführen, die dem Verwaltungsdienst vorbehalten sind. Da OMI häufig unbemerkt zusammen mit Azure-Verwaltungserweiterungen auf Linux-Systeme gelangt, ist die Komponente oft im Einsatz, ohne dass Betreiber sie bewusst installiert haben. Weil der Dienst mit weitreichenden Systemrechten arbeitet, führt eine erfolgreiche Ausnutzung zu einer weitgehenden Kontrolle über das betroffene System.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates für die betroffene Verwaltungskomponente gemäß den Anweisungen von Microsoft ein.
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