Active Directory
Die Schwachstelle betrifft die Active Directory Domain Services von Microsoft – den zentralen Verzeichnisdienst, über den in Windows-Netzwerken Benutzerkonten, Rechte und die Anmeldung an Domänen verwaltet werden. Es handelt sich um eine Lücke zur Rechteausweitung: Ein Angreifer kann sich darüber höhere Berechtigungen verschaffen, als ihm eigentlich zustehen. Zu den technischen Einzelheiten – etwa der genauen fehlerhaften Komponente oder dem Ablauf der Ausnutzung – liegen in den vorliegenden Beschreibungen keine näheren Angaben vor; die Art des Defekts bleibt unspezifiziert. Da Active Directory die Grundlage der Identitäts- und Zugriffsverwaltung in vielen Unternehmensnetzen bildet, ist eine Rechteausweitung an dieser Stelle besonders folgenschwer: Gelingt sie, kann ein Angreifer von einem eingeschränkten Konto aus weitreichende Kontrolle über die Domäne und die daran angeschlossenen Systeme erlangen und sich tiefer im Netzwerk ausbreiten.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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